EMS parameters
designtemp – heizkurve – max temp end of the curve
Buderus M WLW176i-7 AR T180 Wärmepumpenpaket
Wie kann man die Heizkurve anpassen?
Die Heizkurve legt fest, wie sich die Vorlauftemperatur des Heizwassers in Abhängigkeit von der Außentemperatur verändert. Je kälter es draußen wird, desto höher sollte die Vorlauftemperatur sein, um den gewünschten Raumkomfort zu erreichen.
Um die Heizkurve bei Ihrem Buderus Logatherm WLW176i-7 AR T180 anzupassen, gehen Sie wie folgt vor:
- Aufruf des Servicemenüs:
Drücken Sie an der Bedieneinheit (Display) die Service-Taste (normalerweise durch längeres Drücken von etwa 5 Sekunden), um in das Servicemenü zu gelangen.
- Navigation zum Heizkreispunkt:
Wählen Sie im Menü „Heizkreis 1“ und dann den Unterpunkt „Heizen“. Dort finden Sie den Menüpunkt „Heizkurve“.
- Anpassung der Heizkurve:
- Endpunkt der Heizkurve: Hier können Sie die Soll-Vorlauftemperatur bei der Normaußentemperatur einstellen.
- Regelungsart: Festlegen, ob die Heizkurve rein „außentemperaturgeführt“ sein soll oder ob ein „Fußpunkt“ berücksichtigt wird.
- Weitere Parameter: Anpassung der Außentemperaturdämpfung und der Heizgrenze zur Optimierung des Betriebs.
- Speichern und Überwachen:
Beobachten Sie die Reaktion der Vorlauftemperatur auf Außentemperaturänderungen im Monitormenü.
Quelle: Buderus Dokumentation
Wie komme ich ins Servicemenü?
Die Service-Taste befindet sich in der oberen linken Ecke des Displays und wird in der Regel durch drei horizontale Striche dargestellt. Halten Sie diese Taste für mindestens 5 Sekunden gedrückt, um das Servicemenü aufzurufen.
Quelle: Buderus Dokumentation
Wo kann die Vorlauftemperatur eingestellt werden?
Die Vorlauftemperatur kann über das Menü „Heizkreis 1 → Heizen → Heizkurve“ angepasst werden. Drücken Sie im Servicemenü auf den Endpunkt der Heizkurve und nutzen Sie die Pfeiltasten zur Konfiguration.
Quelle: Buderus Dokumentation
Was bedeutet die Option „Dämpfung Gebäudeart“?
Die Option „Dämpfung Gebäudeart“ berücksichtigt, wie schnell oder langsam sich Außentemperaturänderungen auf das Gebäude auswirken. In einem Massivbau dauert es länger, bis sich Temperaturänderungen im Innenraum bemerkbar machen, daher kann eine höhere Dämpfung gewählt werden. Dadurch werden kurzfristige Temperaturschwankungen gefiltert und die Heizungsanlage taktet weniger.
Quelle: Buderus Dokumentation
Die Anlage taktet bei Außentemperaturen zwischen 12-15 °C zu oft. Was kann geändert werden?
Wenn die Wärmepumpe bei diesen Temperaturen zu oft startet und stoppt, können folgende Anpassungen helfen:
- Dämpfung Gebäudeart erhöhen: Falls noch nicht auf „hoch“ eingestellt, kann eine Erhöhung helfen, kurzfristige Schwankungen auszugleichen.
- Temp-Diff. Sofortstart erhöhen: Standardwert ist 4 K, eine Erhöhung auf 5 K oder 6 K kann helfen, um nicht bei minimalen Temperaturänderungen sofort zu starten.
- Heizbetriebsverzögerung verlängern: Dies verhindert, dass die Anlage auf kleine Temperaturänderungen zu schnell reagiert.
Quelle: Buderus Dokumentation
Der Wert „Temp-Diff. Sofortstart“ ist auf 4 K eingestellt. Welcher Wert ist ideal?
Ein Wert zwischen 4 K und 6 K wird empfohlen. Falls die Anlage zu oft taktet, kann eine Erhöhung auf 5 K oder 6 K helfen, um weniger Schaltvorgänge zu haben.
Der Raumtemperatur-Offset ist auf 0 K eingestellt. Welcher Wert ist ideal?
Der Offset-Wert beeinflusst, wie die Regelung die Raumtemperatur interpretiert:
- Ein höherer Offset (z. B. +1 K oder +2 K) führt dazu, dass die Anlage denkt, es sei kälter und früher startet.
- Da die Anlage zu oft taktet, sollte der Offset nicht erhöht werden.
Zusammenfassung der Anpassungen zur Reduzierung des Takten:
- Dämpfung Gebäudeart prüfen → Falls auf „mittel“, evtl. auf „hoch“ stellen.
- Temp-Diff. Sofortstart erhöhen → Erhöhung auf 5 K oder 6 K kann helfen.
- Raumtemperatur-Offset nicht erhöhen, da dies das Takten verstärken würde.
- Heizbetriebsverzögerung verlängern, um zu häufiges Umschalten zu vermeiden.
Diese Einstellungen sollten schrittweise angepasst und über mehrere Tage beobachtet werden.
