11 kW bei 400V sind gerundete 16A Nennstrom. Das passt für 2,5 mm², ohne Frage und Diskussion. Nur, die Dimensionierung einer Sicherung darf nicht für 100% Nennstrom dieser ausgelegt sein. Das Ding wird dabei nämlich warm, sehr warm... ( Was man, so nebenbei bezahlt) Es gab irgendwo eine Richtlinie , dass der Nennstrom einer elektrischen Einrichtung, und das habe ich nicht mehr in Erinnerung, 70, oder 80% des Nennstromes sein darf. Dies betrifft dann z.b. Schütze, Sicherungen, etc. Somit müsste man für 11 kW Nennstrom mit mind. 20 Ampere absichern. Oder eben 9 kW Nennstrom, bei 16A Absicherung fliessen lassen, das wären dann 13 Ampere Nennstrom, auf 16 A gesichert, gut ist´s. Keine Sorgen, viele Elektroinstallateure kennen die Vorschrift nicht. Ich war mal in einem Schadensfall hinzugezogen, wo die Isolierung der Drähte bei Nennstrom, abgeschmort sind. Es floss nur der Nennstrom, nachweislich, aber trotzdem falsch Dimensioniert, da Nennstrom nicht gleich Auslösestrom sein darf. Ich hoffe den Unterschied der beiden Werte nun erklärt zu haben und warum darauf "herumgeritten wird". Aber, man kann sicherlich Elektriker mit Konzession finden, welche das nicht beachten. Den etwaigen Schaden hat man dann allerdings trotzdem.